Die chemische Industrie in Mitteldeutschland

Abb1
Abb2

Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert begann sich aufgrund günstiger Standortfaktoren, zu denen die Braunkohlen- und Salzlagerstätten, die Wasserreservoire Mulde, Saale und Elbe, billige Arbeitskräfte, ein unerschöpflicher Vorrat an Baurohstoffen sowie eine gut ausgebildete Infrastruktur (Eisenbahn, später Autobahnen) gehörten, die chemische Industrie in Mitteldeutschland zu etablieren.

In der Geschichte ist Mitteldeutschland politisch-geografisch nicht scharf zu markieren. In der gegenwärtigen Lesart werden unter Mitteldeutschland die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen verstanden. In der Abb.1 wird Mitteldeutschland als industrielles Ballungsgebiet für das Jahr 1939 dargestellt.

Bei eigenem Profil war es in der Wirtschaftskraft mit dem Ruhrgebiet vergleichbar. Branchenführer war Mitteldeutschland für die chemische Industrie, den Maschinenbau und die Nahrungsgüterwirtschaft sowie die Textil- und Leichtindustrie.

Für die chemische Industrie ergibt sich aus Abb.2 anhand der Beschäftigungszahlen des Jahres 1939, dass etwa jeder vierte der in der chemischen Industrie Deutschlands Beschäftigten seinen Arbeitsplatz in Mitteldeutschland hatte.

Die größten Standorte der chemischen Industrie, ihr Gründungsjahr und die Hauptprodukte sind aus der Abb.3 zu entnehmen ...

 

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